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Presse

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29. November, 2019

Religionspädagogische Thementage „Wege“ in der Evangelischen Grundschule

Am Ende des Kirchenjahres trafen sich alle Kinder der Ev. Grundschule nicht zum normalen Unterricht, sondern an zwei Tagen – Donnerstag und Freitag vor dem Ewigkeitssonntag – zum Projekt „Wege“.

Am ersten Tag gestalteten die Kinder mit Hilfe von eigenen Fotos ihren bisherigen Lebensweg, sie erzählten von Alltagswegen und dachten nach über gute und schlechte Wege. So erfuhren sie auch in Gesprächen, dass manchmal Umwege im Leben nötig sind, um an das Ziel zu gelangen.

Die Kinder der 1. und 2. Klasse hörten die Geschichte vom Schatzmeister aus Äthiopien aus der Bibel, der keinen Weg scheute, um den Glauben an Jesus Christus zu finden.

Die Kinder der 3. und 4. Klasse erarbeiteten in 14 Stationen den Kreuzweg Jesu. Dabei wurde ihnen bewusst, wie schwer dieser Weg für Jesus war.

Am zweiten Tag machten sich die Kinder mit Lebenswegen von Menschen bekannt, die vielen zum Vorbild wurden.

Die Kinder beschäftigten sich in der Gruppe mit Mutter Teresa, Albert Schweizer, Maria Montessori, Johann Wichern und Elisabeth von Thüringen. Jedes Kind konnte selbst wählen, in welcher Gruppe es mitarbeiten möchte.

Zum Abschluss des Projekts führte uns der Weg auf den Neustädter Friedhof. Nach einer Andacht in der Friedhofskirche gingen die Kinder in kleinen Gruppen über den Friedhof. Allen wurde bewusst, dass jeder Lebensweg einmal ein Ende hat und jeder Mensch dann in Gottes Ewigkeit zu Hause sein darf.

In einem Lied, das uns in diesen Tagen auch begleitet hat, heißt es: „Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen. Mögest du den Wind im Rücken haben. Und bis wir uns wiedersehn möge Gott seine schützende Hand über dir Halten.“

Das dieser Wunsch jeden Tag mit Gottes Hilfe für unsere Kinder und uns alle in Erfüllung geht und in großer Dankbarkeit für diese zwei Tage grüßt herzlich das Kollegium der Evangelischen Grundschule.