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13. November, 2017

Unser 1. Wandertag Klasse 3

Am 26.10. 2017 startete die Klasse 3 zu ihrem 1. Wandertag in diesem Schuljahr. Unsere Wanderung ging durch Wald, Feld und Wiesen in die nähere Umgebung. Mit von der Partie waren Frau Anders und Frau Scholz. Die Kinder genossen das Miteinander und die Spiele.Damit keine lange Weile aufkam, hatte Frau Ludwig eine ganze Tüte voller Outdoorspiele mit. So eine Wanderung machte natürlich hungrig und Picknick im Wald war herrlich. Auf dem schönen großen Spielplatz in Polenz konnten alle mal so richtig toben.
Die 3. Klasse und Frau Ludwig

10. November, 2017

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“

Diesen Schlachtruf durfte ich mir regelmäßig und in verschiedenen Abwandlungen anhören, als die vierte Klasse am 1. und 2. November 2017 zu ihrer Exkursion nach Berlin fuhr. Die Kinder haben nachfolgend ihre Erinnerungen in Bild und Text verewigt.
Herr Riederich

Madina berichtet:
Am Mittwochmorgen traf sich die 4. Klasse der Ev. Grundschule Howald am Neustädter Bahnhof. Alle waren aufgeregt und gespannt, was sie in den kommenden zwei Tagen erleben werden. Endlich kam der Zug und es ging los nach Berlin. Nach zwei Mal Umsteigen waren wir mittags am Ziel. Hungrig stürmten wir zu Mc Donald’s, wo uns Colin mit seiner Mutti schon erwartete und zum Essen einlud. Anschließend machten wir einen Stadtrundgang durch das Zentrum von Berlin. Wir kamen am Bundestag, am Brandenburger Tor und am Berliner Fernsehturm vorbei. Unterwegs erhielten wir von Herrn Riederich ganz viele Informationen über die Stadt.

Ole setzt fort:
Unsere Gepäckstücke fuhren mit einem Taxi schon zu unserer Unterkunft. Wir liefen in der Zwischenzeit zum Mosaik-Verlag, wo das Comic „Mosaik“ entsteht. Dort wurden wir von dem Mitarbeiter Robert freundlich begrüßt. Wir erhielten eine Führung durch den Verlag und konnten den Zeichnern zugucken. Faszinierend war, dass das Mosaik noch immer mit Hand gezeichnet wird. Anschließend haben wir einen Film geschaut. Das hat allen gut gefallen.

Smila erzählt weiter:
Ziemlich geschafft kamen wir im Jugendgästehaus an und aßen. Später haben wir die Zimmer aufgeteilt. Wir spielten Werwölfe und Flaschendrehen. Um 22:00 Uhr lagen alle im Bett.

Stella ergänzt:
Am Donnerstag nach dem Frühstück fuhren wir zum Naturkundemuseum. Besonders beeindruckt hat mich die Größe des Museums. Es gab viele Räume mit eindrucksvollen Dingen, die man sonst nicht alle Tage zu sehen bekommt. Die Ausstellungsräume zeigten die Dinosaurier und viele andere Tiere. Bei den Dinos sah man einen Tyrannosaurus Rex (den gefährlichsten) oder einen Brachiosaurus (der konnte über 10 m hoch werden). Die Tiere umfassten ein präpariertes Nilpferd, Füchse, Eichhörnchen, Biber, der Eisbär Knut und so weiter. Doch vor allem war ich von den vielen funkelnden Edelsteinen begeistert. So gab es grüne, blaue, gelbe, ja sogar lilafarben funkelnde Steine.


Madina schließt ab:
Am Nachmittag machten wir uns auf die Heimfahrt. Pünktlich erreichten wir Neustadt, wo uns unsere Eltern freudig erwarteten.

1. November, 2017

Eine Woche im Zeichen Afrikas

In der Woche vor den Herbstferien hatten alle Schüler und Schülerinnen der Evangelischen Grundschule keinen normalen Unterricht nach Stundenplan, sondern eine Projektwoche – eine ganze Woche zum Thema „Afrika – Kontinent der Gegensätze“. Bisher war dieser riesige Kontinent den meisten unbekannt oder sie wussten allenfalls etwas aus Fernsehen oder Zeitschriften. Das galt es zu ändern.
Die Woche startete mit einem Besuch im Afrikahaus in Sebnitz. Dort begrüßte uns Herr Halama mit einem kleinen Trommel-Workshop. In den richtigen Rhythmus gebracht entdeckten wir nun zahlreiche Masken, Skulpturen, Fotos und andere Kunstgegenstände im Afrikahaus. Wir erfuhren mit einer Rallye durch die Ausstellung erste Eindrücke über den geheimnisvollen Kontinent.

Am Dienstag erhielten wir in unserer Schule Besuch. Alle waren schon sehr gespannt, denn heute würde Ezé uns über seine Heimat Burkina Faso erzählen. Das wurde jedoch kein langer Vortrag, sondern ein sehr spannender und kurzweiliger Workshop mit viel Musik, Tanz und Spiel. Da konnte selbst der größte Gesangs- und Tanzmuffel nicht lange widerstehen und machte fröhlich mit. Und ganz nebenbei lernten wir aus erster Hand vieles über das Leben in Burkina. Zum Abschluss durften wir sogar noch ein typisch afrikanisches Essen probieren, denn Frau Scholl hatte für uns Geschnetzeltes mit Couscous, Gemüse und Erdnusssoße gekocht.

Am Mittwoch und Donnerstag stand unsere Projektarbeit im Mittelpunkt. Nach einem thematischen Morgenkreis, in dem wir wieder einen neuen Blick auf den Kontinent warfen, sowie einen Tanz, um die Glieder zu lockern, begannen wir zu basteln, zu malen, zu schreiben und zu spielen. Wir gestalteten Masken, Figuren oder Bilder. Es entstanden auch Plakate über die Tiere und Landschaften, die Menschen und Dörfer Afrikas.

Unsere selbst erschaffenen, kreativen Produkte präsentierten wir schließlich am Freitag in der großen Abschlussrunde. Hier ließen wir unsere Mitschüler und Mitschülerinnen an unserem neuen Wissen über Afrika teilhaben, staunten zugleich, was diese in der Woche zu Werke gebracht haben, und reflektierten, was spannend war oder gut lief oder was uns noch schwer fiel, damit es bei der nächsten Projektarbeit leichter fallen wird.
An dieser Stelle noch einmal vielen herzlichen Dank an die vielen Mitwirkenden, die das Gelingen und den Abwechslungsreichtum dieser Woche uns überhaupt erst ermöglicht hatten.

29. September, 2017

Einladung zum Tag der offenen Tür

29. September, 2017

Ein aufmerksamer Junge und ein glücklicher Junge


Zum letzten Waldtag, am Mittwochnachmittag, war ich mit meinen Freunden aus der Schule, Frau Gleich, Herrn Hänsel und Herrn Burkert in der Laubigt. Dort spielten wir mit Stöcken, Steinen und allem Möglichen, was wir so fanden. Auf einmal entdeckten wir ein weißes Fahrrad. Mitten im Wald lag das rum. Wir staunten und wunderten uns. Was macht denn das Fahrrad hier, fragten wir Herrn Hänsel und Frau Gleich. Wir Kinder wollten es mit in die Schule nehmen, aber die Erzieher sagten, dass wir es lieber liegen lassen sollten. Es könnte ja einem Pilzsammler gehören.

Abends beim Essen zu Hause erzählte ich meiner Mama von diesem Fahrrad. Sie guckte mich ganz komisch und erstaunt an. Dann sprang sie auf und suchte nach dem Telefonbuch. Irgendwann erzählte sie mir dann endlich mal, warum sie so aufgeregt war. Einem Jungen von ihrer Arbeitskollegin wurde einen Tag vorher das Fahrrad gestohlen. Es stand vor der Haustür und war abgeschlossen und trotzdem hatte es einfach jemand mitgenommen. Bloß gut, dass ich ihr alles ganz genau beschrieben hatte. Denn so fuhren meine Mama und ihre Arbeitskollegin zeitig am Donnerstagmorgen halb acht in die Laubigt. Beide suchten das Fahrrad, aber ohne Erfolg. Sie waren ganz traurig und wollten schon aufgeben. Da hatten sie noch eine Idee. Sie fuhren zu Herrn Burkert nach Hause und wollten ihn fragen, wo genau das Fahrrad lag. Er lachte und sagte, dass sie das Fahrrad im Wald nicht mehr finden konnten, weil er es noch am Nachmittag zu sich nach Hause geholt hatte. Die Kollegin meiner Mama war überglücklich und bedankte sich bei Herrn Burkert für seine große Hilfe. Sie nahm das Fahrrad mit nach Hause und überraschte ihren Sohn nach der Schule damit.

Für mich gab es auch eine kleine Überraschung. Weil ich so aufmerksam war und zu Hause von unserer Entdeckung erzählte, bekam ich einen Gutschein für den Bücherladen als Dankeschön von der Familie. Später erzählte mir meine Mama noch, dass der Junge weinte, als das Fahrrad gestohlen wurde und wieder weinte, als es wieder da war!

erlebt und niedergeschrieben von: Frederik Schmidt (Klasse 4)
29. September, 2017

Karneval der Tiere – Ein besonderes musikalisches Erlebnis

Schon seit Beginn des Schuljahres waren die Schüler der Evangelischen Grundschule eifrig damit beschäftigt, Texte zu lernen, Kostüme und Requisiten zu basteln, Tänze und Aufführungen zu üben.
Endlich war es nun soweit. Der große Auftritt mit dem Karneval der Tiere zum Kirchgemeindefest konnte starten.

Unsere mächtigen Löwen zogen in die Manege ein. Danach pellten sich die kleinen Küken aus den Eiern bis sie endlich geschlüpft waren.
Nun stürmten vier wilde, störrische Eselchen nach vorn und Friedrich, unser "Zeichenkünstler", entzauberte eine Schildkröte.
Ganz echt und voller Kraft stampften unsere Elefanten auf die Bühne, gefolgt von den quicklebendigen, hüpfenden Kängurus. Bewundernswert schwammen nun viele bunte Fische mit den Wellen des Meeres daher bevor vier Kinder ihren Flöten zauberhafte Kuckuckstöne entlockten.
Plötzlich flatterten viele schöne Vögelchen in kunterbunten Kostümen um ihr Vogelhaus.
Ganz klassisch in herrlichen Kostümen in Weiß und auch in Schwarz kamen unsere Schwäne auf die Bühne und wir durften ihren herrlichen Schwanentanz bewundern.
Ganz zum Schluss gab es ein großes Finale mit viel Applaus für alle Mitwirkenden.

Eine Meisterleistung besonderer Art war der musikalische Rahmen.Wir bedanken uns bei Annemarie und Erik Sirrenberg, die uns an der Orgel vierhändig und vierfüßig begleiteten.
Vielen Dank auch allen mitwirkenden Schülern der Evangelischen Grundschule Hohwald, den Lehrern und allen erwachsenen Helfern für dieses besondere musikalische Erlebnis.
18. September, 2017

„Jawohl, Herr Lehrer“ – über modernen Unterricht

Am Mittwochmorgen stand Schreiben als erstes auf dem Stundenplan – und doch war es keine normale Deutschstunde für die Klasse 4, denn wir wagten einen Schulversuch und erlebten gemeinsam Unterricht wie vor hundert Jahren.
Wir schreiben den 14. September 1917. Martin Luther und der Kaiser schauen streng auf die Kinder herab. Aber noch furchterregender ist wohl der strenge Schulmeister, der zu Beginn der Stunde zuerst die sauberen Hände und das Taschentuch der Kinder kontrolliert. Alle sitzen gerade und dürfen nur nach Aufforderung des Schulmeisters sprechen, natürlich immer nach Aufstehen sowie mit der Phrase „Herr Lehrer …“ bei jeder Wortmeldung. Niemand traut zu zappeln, zu reden oder gar zu lachen – die Strafecke ist nicht verlockend und der Rohrstock liegt auch stets bereit! Nach dem Morgengebet wird über die „moderne“ Technik berichtet (Stinkende und laut tuckernde Wagen, die ohne Pferde, von ganz allein fahren sollen!). Und dann beginnt das Schönschreiben: Alle Schüler und Schülerinnen nehmen ihre Federn sowie die Tintenfässchen zur Hand und üben die alte Sütterlin-Schrift. Und tatsächlich: Neben vielen Tintenklecksen kamen der eigene Name und erste Sätze sauber und richtig aufs Papier.
Schließlich sind alle froh, als die Stunde zu Ende geht und sie wieder ins Jahr 2017 zurückreisen können. Denn die lehrreiche Erfahrung dieser Unterrichtsstunde lässt sowohl Schüler als auch Lehrer die moderne Pädagogik unserer Schule noch mehr wertschätzen.
18. September, 2017

Die Kinder der Ev. Grundschule Hohwald berichten über ihren Tag im Zoo – eine Textcollage

Lea Sophie beginnt: Am 6.9.2017 fuhren die 3. und 4. Klasse der Ev. Grundschule Hohwald zur Zooschule in den Zoo Dresden. Als die Kinder der 3. und 4. Klasse im Zoo ankamen, gab es Frühstück danach gingen sie zur Zooschule in einen Klassenraum für eine Besprechung zum Thema „Tiere in der afrikanischen Savanne“.
Frederik schließt an: Da erzählte uns Frau Werlich viel. Die Kinder hörten gut zu, denn es wurde über interessante afrikanische Tiere geredet. Das war sehr spannend, weil wir etwas über die Nahrung, die Lebensweise und den Lebensraum der Tiere erfahren konnten. Nun ging es raus zu den echten Tieren.
Timo erklärt: Die Löwen waren die ersten. Die Löwenmutter hieß Leila und der Löwenvater hieß Jagur, die Kinder fanden die Löwen sehr beeindruckend.
Martha meint: Die Löwen waren so niedlich, weil sie mit ihren großen Tatzen so süß aussahen.
Timo setzt fort: Dann sind wir zu den Giraffen und zu den Zebras gegangen. Die Giraffen haben auch 7 Halswirbel wie wir. Und die Zebras werden 20 Jahre alt. Als letztes waren wir bei den Elefanten. Da haben wir gelernt, dass Elefantenmänner bis zu 10 t wiegen.
Friedrich berichtet: Danach wurden wir in Gruppen aufgeteilt und erforschten selbst den ganzen Zoo. Wir haben z. B. Schneeeulen, Schlangen und Krokodile beobachtet.
Elias schätzt ein: Die zwei Schulstunden waren sehr schön. Wir fanden es toll, dass wir alle Tiere sehen konnten. Am besten gefielen mir der Koala, die Pinguine, die Papageien und die Schildkröten.
Wieland ergänzt: Nicht nur große Tiere gab es. Wir haben auch ganz kleine Mäuse gesehen. Es war für mich sehr schön im Zoo und ich möchte bald wiederkommen.
18. September, 2017

Von Tüften, Apern und Grumbeeren – Eindrücke unserer Schüler und Schülerinnen zum Kartoffelprojekt

Stella:
Die Schüler der Ev. Grundschule Hohwald hatten am 4.9.2017 ein Kartoffelprojekt in der Schule. Wir haben viel gelernt über die Kartoffel und waren sehr interessiert und neugierig. Es war ein sehr schöner Tag!!!
Ole:
Es gab etwas von Sport, Deutsch, Sachunterricht und Kunst. In Sport hatten wir mehrere Sachen zur Verfügung wie Kartoffelsack hüpfen und Kartoffellauf. In Kunst durften wir Figuren aus Kartoffeln basteln.
Madina:
Die Kinder wurden in Gruppen aufgeteilt. In Deutsch und Sachkunde haben wir in vielen Stationen lauter interessante Informationen gelernt, z. B. über die Geschichte über
die Kartoffel, die Kartoffelsorten, deren Verwendung und den Kartoffelkäfer.
Martin:
Alle lernten etwas über die Kartoffel, z. B. wie sie nach Deutschland kommt oder wie sie entsteht. Wir aßen verschiedene Arten wie Laura, Solist, Colomea, Alexandra oder Gunda.
Rebecca:
Die Kinder haben erfahren, dass die Kartoffel nicht nur Kartoffel heißt, sondern auch „Tüften“, „Erdäpfel“ oder „Grumbeere“. Außerdem haben die Schüler auch etwas Sportliches gemacht, zum Beispiel Sackhüpfen mit Kartoffelsäcken oder versuchen, die Kartoffeln in die Eimer zu werfen.
Rahel:
Den Kindern hat es viel Spaß gemacht etwas über die Kartoffel zu lernen. Schade, dass das Kartoffelprojekt nicht länger ging. :[ Das Kartoffelprojekt war super schön.
18. September, 2017

Besuch der Hofmühle Langburkersdorf – War früher wirklich alles besser?

In den ersten Wochen des neuen Schuljahres beschäftigten sich die Kinder der 3. und 4. Klasse im Sachunterricht mit dem Leben auf dem Lande früher und heute. Mit großem Eifer lernten die Schüler und Schülerinnen die heimischen Getreidesorten, deren Verwendung und Anbau kennen. Gleichzeitig konnten wir beeindruckt beobachten, wie das, was wir im Unterricht besprachen, gleichzeitig draußen auf den Äckern real geschah.
Um uns aber das Leben vor 50 oder 100 Jahren besser vorstellen zu können, suchten wir am 28. August die Hofmühle in der Langburkersdorfer Nachbarschaft auf, wo uns Herr und Frau Mutscher eine spannende Führung durch die Ausstellung der landwirtschaftlichen Geräte, den alten Schulraum und die Wohnung mit einer Einrichtung aus dem vergangenen Jahrhundert boten. Ob die Küchengeräte aus Omas oder das Grammophon aus Opas Zeiten, ob der Butterstampfer, der Dreschflegel oder einfach die Spielzeuge aus vergangenen Zeiten – jedem Kind wurde rasch bewusst, dass ihr Leben heute unbeschwerter und weniger mühevoll ist, als das ihrer Großeltern.